Mittwoch, den 22. November 2017

Heidelberger Geographische Gesellschaft e.V.

Dienstag, 26. Januar 2016, 19 Uhr
Prof. Dr. Eberhard Rothfuß (Universität Bayreuth)
Informelle Urban Governance in Ländern des globalen Südens

Der Vortrag diskutiert das Spannungsfeld zwischen informeller Selbstorganisation und formeller Expertenplanung im Kontext städtischer Steuerung mit empirischen Bezügen zum metropolitanen Globalen Süden. Städtische Selbstorganisation wird oft mit Spontanität, Chaos und Informalität vor allem negativ konnotiert. Doch bedeutet Informalität lediglich die Abwesenheit staatlicher (also formaler) Steuerung, wodurch andere (verborgene) Formen kollektiver Governance entstehen, die sich insbesondere in den Alltagswelten der benachteiligten Stadtviertel („Slums“) zeigen. Der Vortrag illustriert, dass dort, wo (Planungs-)Probleme auftauchen, praktische und innovative Lösungen gefunden werden. Somit werden die Praktiken des Alltags der Menschen in den Blick genommen, die selbstbestimmte ProduzentInnen ihrer eigenen Urbanität sind. Informelle Selbstorganisation und formelle Stadtplanung sind demnach nicht als konfligierende Konzepte zu betrachten, sondern als „konsensuelle Governance“, um den Herausforderungen der globalen urbanen Wende – in der nunmehr über die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten lebt - angemessen Rechnung tragen zu können.





Stadt – Metropole – Metropolregion?

Jun.-Prof. Dr. Anna Growe (Universität Heidelberg)

Der Januskopf Hongkong und das Perlflussdelta – Der Abschied eines regionalen Wachstumsmodells?

Prof. Dr. Javier Revilla Diez (Universität Köln)

Der Studentische Vortrag Große Exkursion Peru

Andreas Bieber & Kevin Korffmann (Universität Heidelberg)

Beyond Suburbia. Herausforderungen der Stadtentwicklung jenseits des „Zentrums“

Prof. Dr. Ludger Basten (Technische Universität Dortmund)
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