Mittwoch, den 22. November 2017

Heidelberger Geographische Gesellschaft e.V.

Montag, 16. Januar 2017, 19:00 Uhr
Prof. (apl.) Dr. Klaus Zehner (Universität Köln)

Großbritannien und die Europäische Union – geographische Aspekte einer konfliktreichen Beziehung

Am 23. Juni 2016 entschied sich im Rahmen eines Referendums eine knappe Mehrheit der Briten für den sog. Brexit, d.h. den Austritt des Landes aus der EU. Auch wenn das britische Parlament gegenwärtig (Stand: August 2016) den Austritt noch nicht beschlossen hat und dem EU-Parlament noch kein formelles Austrittsgesuch vorliegt, ist davon auszugehen, dass sich in absehbarer Zeit politisch und wirtschaftlich die Wege trennen werden. Mit der Befürwortung des Brexit wurde somit die letzte Phase einer ausgesprochen konfliktreichen Beziehung zwischen Großbritannien und der Rest der EU eingeläutet. Der Vortrag beleuchtet aus Sicht der Geographie die Ursachen für die Sonderrolle, die Großbritannien seit seinem Beitritt zur EU im Jahre 1973 stets eingenommen hat. Zudem wird an verschiedenen Beispielen aufgezeigt, welche Folgen der Brexit für die britische Wirtschaft sowie die Stadt- und Regionalentwicklung haben wird.


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