Montag, den 17. Dezember 2018

Heidelberger Geographische Gesellschaft e.V.

Reisen für die Wissenschaft
Expeditionen, Exkursionen und Explorationen

Nächster Vortrag


Dienstag, 29. Januar 2019, 19:00 Uhr
Prof. Dr. Ute Wardenga (IfL Leipzig)

Man(n) muss es mit eigenen Augen gesehen haben! Afrika als Ziel geographischer Forschungsreisen im 19. Jahrhundert

Von allen Kontinenten der Erde war Afrika für Forschungsreisende des 19. Jahrhunderts das bei weitem interessanteste Ziel. Denn dieser Kontinent schien ebenso geheimnisvoll wie unbekannt. Er zog deshalb neben zahlreichen Abenteurern auch geographische Forschungsreisende magisch an, darunter z.B. David Livingstone, Henry Morton Stanley und John Hanning Speke oder Heinrich Barth, Gerhard Rohlfes, Gustav Nachtigal, Georg Schweinfurth und Hans Meyer. Nach einem überblick über internationale geographische Forschungsreisen nach Afrika im 19. Jahrhundert wird der Vortrag Ergebnisse eigener jüngerer Forschungen vorstellen. Dabei geht es um Fragen der Zusammenarbeit von Forschungsreisenden und einheimischer Bevölkerung sowie um erhalten gebliebene afrikanische Stimmen auf europäischen Karten.

Foto: Die Flussgebiete des Binuë, Alt-Calabar & Camerūn in West-Afrika“ von Bruno Hassenstein, veröffentlicht in Petermanns (Geographische) Mittheilungen (9. Jg., 1863, Tafel 6)


Bruno Hassenstein
© Bruno Hassenstein