Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Centre for
Asian and
Transcultural
Studies

Neue Publikationen
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Postponed due to the Corona situation. New dates will be announced in due course.
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South Asia Institute Papers
Prof. Dr. Rahul Mukherji:
Governing India: What do we know and need to know?
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Vorstellung von Ina Buchholz

Wir begrüssen herzlich Ina Buchholz in der Geschäftsstelle des Südasien-Instituts als Nachfolgerin für Ursula Rott. Ina Buchholz-Chebbi beendete 2009 ihr Studium an der Universität Heidelberg mit einem Magisterabschluss in Islamwissenschaft und Jüdischen Studien. Sie arbeitete zunächst im SFB 619 „Ritualdynamik“, bevor sie im November 2009 ans Exzellenzcluster „Asia and Europe“ wechselte. Hier betreute sie die Lehrstühle „Buddhist Studies“ und „Visual and Media Anthropology“, bevor sie 2018 zusätzlich die Koordination des „Nepal Heritage Documentation Projects (NHDP)“ übernahm.


Neue Lehrstuhlinhaberin in der Abteilung Geschichte Südasiens

Das Südasien-Institut begrüßt Kama Maclean herzlich als neue Lehrstuhlinhaberin und Leiterin der Abteilung Geschichte Südasiens. Kama Maclean ist Südasien-Historikerin mit einem Fokus auf die koloniale Erfahrung in Nordindien und einem besonderen Interesse an politischer Kommunikation im kolonialen Indien. Ihre Ausbildung hat sie an der School of Politics der La Trobe University in den 1990ern erhalten, wo sie sich auch 2003 mit einem Projekt zur Geschichte und Politik der Kumbh Mela promovierte.

Das daraus resultierende Buch Pilgrimage and Power: the Kumbh Mela in Allahabad, (New York: Oxford University Press, 2008) wurde 2009 mit einem Ehrenpreis des AAS’s Coomaraswamy Buchpreises ausgezeichnet. Kama Macleans zweites Buch A Revolutionary History of Interwar India: Violence, Image, Voice and Text (New York: Oxford University Press, 2015) revidierte durch eine gründliche Analyse einer großen Bandbreite an mündlichen, materiellen und bildlichen Quellen die bis dato angenommene Dominanz der Gewaltfreiheit Gandhis in der Historiographie der Nationalbewegung Indiens.

Aus der Zusammenarbeit mit einem Kollektiv internationaler Wissenschaftler, das durch die Nutzung diverser methodologischer Zugänge verschiedene revolutionäre historische Kontexte erforschte, entstanden zwei Herausgeberschaften für die Sammelbände Reading Revolutionaries (zusammen mit J. Daniel Elam, 2015) und Writing Revolution (zusammen mit Daniel Elam und Chris Moffat, 2017).

Ein weiterer Forschungsfokus Kama Macleans beschäftigt sich mit der Dreiecksbeziehung zwischen Australien, Indien und Großbritannien im frühen 20. Jahrhundert und den globalen imperialgeschichtlichen Implikationen. Ihr neustes Buch British India, White Australia: Overseas Indians, Intercolonial Relations and the Empire, 1901-1947 (veröffentlicht 2020) und diverse Artikel beleuchten die Geschichte der indischen Diaspora in Australien.

Aktuell untersucht Kama Maclean die mögliche Rolle der kulturwissenschaftlichen Klangforschung (Sound Studies) in der Erforschung der indischen Unabhängigkeitsbewegung durch eine Analyse von Liedern, Parolen und Reden.

Vor ihrem Ruf nach Heidelberg war Kama Maclean als Professor für Südasien- und Globalgeschichte an der Universität New South Wales tätig. Seit 2010 ist sie die Herausgeberin der Zeitschrift South Asia: Journal of South Asian Studies. Sie ist ein Mitglied der Australian Academy of Humanities und des Australia-India Institute. 2019 war Kama Maclean ein durch die Harold S. Williams-Stiftung gefördertes Mitglied der National Library of Australia.

Kama Macleans Lehre deckt die Felder Globalgeschichte. südasiatische Geschichte, Imperialgeschichte, Asienstudien sowie Historiographie ab. Ihre Lehre am Südasien-Institut wird im Wintersemester 2020/21 mit der Einführungsvorlesung „South Asia’s Twentieth Century“, der Vorlesung „Multisensory Histories: Archives and Methods in South Asian Studies“, dem Hauptseminar „Violence, Nonviolence, and Anticolonialism“ und einem Lektürekurs zum Thema „Manifestoes for Modern South Asia“ beginnen.


Neues Buch von Dr. Davide Torri

Bei Routledge ist kürzlich ein neues Buch von Dr. Davide Torri mit dem Titel „Landscape, Ritual and Identity among the Hyolmo of Nepal - The Buddha and the Drum“ veröffentlicht worden. Torri war im Sommersemester 2019 Professurvertretung an der Abteilung Ethnologie des SAI, jetzt ist er als Forscher am Institut für Geschichte, Anthropologie, Religionen und Darstellende Kunst der Universität La Sapienza in Rom tätig. Weitere Informationen sind hier verfügbar.

Buchbeschreibung (englisch)

This book analyses the social, political and religious life of the Hyolmo people of Nepal. Highlighting patterns of change and adaptation, it addresses the Shamanic-Buddhist interface that exists in the animated landscape of the Himalayas.

Opening with an analysis of the ethnic revival of Nepal, the book first considers the Himalayan religious landscape and its people. Specific attention is then given to Helambu, home of the Hyolmo people, within the framework of Tibetan Buddhism. The discussion then turns to the persisting shamanic tradition of the region and the ritual dynamics of Hyolmo culture. The book concludes by considering broader questions of Hyolmo identity in the Nepalese context, as well as reflecting on the interconnection of landscape, ritual and identity.

Offering a unique insight into a fascinating Himalayan culture and its formation, this book will be of great interest to scholars of indigenous peoples and religion across religious studies, Buddhist studies, cultural anthropology and South Asian studies.


Oral–Written–Performed: The Rāmāyaṇa Narratives in Indian Literature and Arts – NEUE Veröffentlichung von CrossAsia-eBooks

Das Rāmāyaṇa Epos ist bekannt für eine unerschöpfliche Vielfalt an Formen und Erzählstrukturen, die über verschiedene Medien tradiert werden. Oral-Written-Performed untersucht ausgewählte textliche, mündliche, visuelle und performative Formen, in denen die Geschichte von Rāma in der indischen Literatur und Kunst dargestellt wird. Der Band befasst sich mit der Frage, wie Erzählungen zu Vehikeln für literarische Konventionen und Ideologien werden, die unterschiedliche kulturelle Werte zum Ausdruck bringen.

Oral-Written-Performed ist eine hervorragende Ergänzung zu früheren Veröffentlichungen zu den Rāmāyaṇa Traditionen und eine unverzichtbare Lektüre für Studenten der südasiatischen Literatur, Kunst und Religion.

 

Stasik, Danuta (Hg.): Oral-Written-Performed: The Rāmāyaṇa Narratives in Indian Literature and Arts.  Heidelberg ; Berlin: CrossAsia-eBooks, 2020
https://doi.org/10.11588/xabooks.530

Der Band kann als Gesamt-PDF oder in einzelnen Kapiteln auf der CrossAsia-eBooks-Website gelesen und heruntergeladen werden. Die Hardcover-Ausgabe kann im lokalen Buchhandel oder über den Online-Buchhandel erworben werden.



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News aus vorigen Jahren

Vorträge und Veranstaltungen

Dienstag, 21.07.2020
Theorizing Possession in Bali and India
Zeit: 16:00 Uhr
Ort: Heiconf (access available from klassische-indologie@uni-heidelberg.de), Voßstrasse 2
Referent: Prof. Annette Hornbacher & Prof. William Sax
Veranstalter: Abteilung Kultur und Religionsgeschichte Südasiens
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